Berufsfeuerwehrtag Teil 2

Letzte Woche konnten sie bereits den ersten Teil über den Berufsfeuerwehrtag lesen. Diese Woche lesen sie wie es weiter ging.

 

Nach der Übung an der Stegmühle wurden die Jungen und Mädchen zu mehreren Unfällen zur Pferdepension Kaffenberger gerufen. Hier war eine Person unter einen Rundballen geraten. Eine Andere wurde von einem Stapel Holz verschüttet, der abrutschte. Die Aufgabe lag darin die Personen zu betreuen und sie aus ihrer Zwangslage zu befreien. Mit Hilfe von Lufthebekissen konnten die Gegenstände angehoben werden und die Verletzten wurden befreit.

Nach einer Verschnaufpause am Feuerwehrhaus wurde zu einem Waldbrand an der Buchwaldhütte gerufen. Dort angekommen wurde das Wasser aus dem Löschwassertank genutzt. Um so effektiv wie möglich mit dem wenigen Wasser umzugehen, wurde das Waldbrandset genutzt. Es besteht aus dünnen Schläuchen und kleinen Strahlrohren, durch die weniger Wasser durchfliest. Als der angenommene Brand gelöscht war, konnten sich alle an frisch gegrillten Würstchen mit Nudelsalat und Brötchen stärken. Als alle satt waren ging es wieder zurück zur Unterkunft.

Als die Sonne am Untergehen war kam der nächste Übungseinsatz. Zwei vermisste Personen mussten im Dornwald gefunden werden. Die Jugendlichen teilten sich auf und durchsuchten das Gebiet systematisch, sodass sie die Vermissten bald finden konnten. Im Anschluss ging es zur wohlverdienten Nachtruhe im Feuerwehrhaus. Hier konnten unsere Kinder in ihrem Jugendfeuerwehrraum schlafen.

Wie in den vergangenen Jahren begann der Sonntag mit einer Ölspur, die mit Wasser angedeutet wurde und sich auf dem Weilertsweg befand. Mit Hilfe von Ölbindemittel sowie Besen und Schippe konnte diese schnell beseitigt werden und alle konnten sich am Feuerwehrhaus an den Frühstückstisch setzten.

Die Abschlussübung des diesjährigen Berufsfeuerwehrtages fand an und in dem neuen Firmengebäude vom Polstermöbel Born statt. Es wurde ein Brand im unteren Stockwerk angenommen, wobei im oberen Bereich noch mehrere Arbeiter vermisst wurden. Die Löschwasserversorgung wurde über den neu installierten Unterflurhydrant an der Bushaltestelle aufgebaut. Von außen wurden  mehrere Rohre vorgenommen und im Innenangriff befanden sich insgesamt 4 Trupps, die mit Hilfe der Wärmebildkamera die Räume systematisch nach den vermissten Personen absuchten. Als alle Personen gefunden und gerettet waren konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Nun wurden alle genutzten Fahrzeuge und Materialien gründlich gereinigt bis es zum Abschlussessen zum Hollunderhof ging. Hier gab es Würstchen mit Pommes so viel man essen konnte.

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